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23.02.2011: Monika Peetz

23.02.2011







Unserer Meinung nach ist Monika Peetz mit ihrem Debütroman ein sehr lebendiges und lebenskluges Buch gelungen, das sich zudem durch seinen köstlichen Humor auszeichnet. Deshalb hatten wir sie zu einer Lesung bei uns eingeladen und scheinbar ebenso begeisterte Leser sorgten dafür, das die Veranstaltung sehr schnell ausverkauft war.

Monika Peetz wählte sehr genau Passagen aus ihrem Roman, die ihren Protagonistinnen einen ganz eigenen Charakter und Charme verlieh. Gut vorstellbar wurden so diese Frauenschicksale, in der sich jeder auf irgendeine Weise wieder findet.

Für alle, die nicht dabei sein konnten oder den Roman nicht kennen, worum geht´s?:

Fünf Frauen treffen sich seit 15 Jahren jeden ersten Dienstag im Monat in ihrem Lieblingsrestaurant in Köln, seit sie sich in einem Französischkurs angefreundet haben. Sie sind diesseits und jenseits der vierzig, sind erwachsen geworden und haben gemeinsam schon so einige Höhen und Tiefen überwunden. Die höchst unterschiedlichen Freundinnen, die so wohl heute nicht mehr zusammen gefunden hätten, krönen ihr Zusammensein jedes Jahr mit einer Kurzreise. Diese mal will Judith in Erinnerung an ihren verstorbenen Mann Arne auf dem Jakobsweg wandern, und alle machen mit!

Wie es dabei zugeht, davon erzählte Monika Peetz auf unterhaltsame und leichte Weise. Entgegen der allgemeinen Hoffnung auf ein paar Tage Freiheit, geraten die Freundinnen schon bald an den Rand der physischen und psychischen Erschöpfung. Je länger sie laufen, je schmerzhafter die Fersen und unbequemer die Nächte in Gemeinschaftsschlafsälen, desto intensiver fällt die Bilanz über das eigene Leben aus, das nicht immer so verlaufen ist, wie erhofft. Mit einem Mal wird Bestehendes grundsätzlich in Frage gestellt,was zu heftigen Irritationen führt, zugleich aber auch die Chance für etwas Neues eröffnet.

Monika Peetz hat eine selbstironische, erheiternde und locker erzählte Geschichte ersonnen, die jedoch nicht ohne Ernsthaftigkeit ist. Wie sie diese und ihren Protagonistinnen ihre eigene Stimme verlieh, machte diesen Abend sehr, sehr unterhaltsam.

Mehr davon!





 

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Endlich mal wieder ein richtig guter Köln-Krimi!

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